Diese Maßnahmen machen die Onsite-Suche zum Umsatzgenerator

16. Mai 2017

Viele Unternehmen behandeln die interne Suche ihrer Websites nachlässig – und lassen damit Umsatzchancen brachliegen. ARITHNEA gibt sieben Tipps, mit denen sich das große Potenzial der Onsite-Suche voll ausschöpfen lässt.

Pressemitteilung |München, 16. Mai 2017

Die Onsite-Suche ist ein großer Schwachpunkt vieler Websites. Zu oft liefert sie irrelevante oder – noch schlimmer – gar keine Treffer. Das ist fatal, denn eigentlich ist sie ein wirksames Instrument für mehr Verkäufe und mehr Kundenkontakte – und das mit vergleichsweise geringem Aufwand. Der Digital-Business-Spezialist ARITHNEA erläutert, mit welchen Maßnahmen Unternehmen ihre Onsite-Suche auf Vordermann bringen können.

1. Such-Eingabefeld gut sichtbar platzieren.

 

Das Eingabefeld für die Suche sollte am oberen Bildschirmrand in der Mitte oder rechtsbündig platziert sein. Und es sollte unbedingt intuitiv sofort als solches erkennbar sein.

 

 

2. Trefferseite möglichst nützlich gestalten.

 

Statt nur einen gefetteten Suchbegriff und eine Passage aus dem Bodytext zu zeigen, lassen sich auch Thumbnails und Icons in die Treffer einbinden. Besonders nützlich ist es, wenn der Nutzer anhand visueller Informationen schnell erkennen kann, aus welchem Bereich (Produkt, Service, Kundenerfahrung) der Treffer stammt. Auch Suchbegriff-relevante Werbungen und Empfehlungen werten die Trefferseite deutlich auf.

 

 

3. Type Ahead einsetzen.

 

Beim Type Ahead – also der Suchvervollständigung – werden schon während der Eingabe der ersten Buchstaben mögliche Suchphrasen vorgeschlagen. Das steigert die Benutzerfreundlichkeit erheblich. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Type-Ahead-Funktion redaktionell auszusteuern. Dabei kann es sinnvoll sein, zu bestimmten Suchanfragen gezielt aktuelle Modelle oder Produkte laufender Kampagnen erscheinen zu lassen. Eine Segmentierung nach Bereichen (passende Produkte, Service-Tipps, Related Content) gibt dem Suchenden die Möglichkeit, seine Anfrage zu differenzieren.

 

 

4. Korrekturvorschläge und phonetische Suche nutzen.

 

Da immer mehr User ihre Smartphones bei der Suche nutzen, kommt Korrekturvorschlägen eine zunehmend große Bedeutung zu. Gerade bei langen Suchbegriffen und komplizierten Fachwörtern sind Schreibfehler schnell passiert. Hier muss eine Onsite-Suche akkurat Fehler erkennen und sinnvolle Korrekturvorschläge machen. Dabei hilft auch der Ansatz der phonetischen Suche, da sie gleich klingende Worte erkennt.

 

 

5. Black- und Whitelist-Funktion aktivieren.

 

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, bestimmte Seiten als Treffer für bestimmte Suchanfragen auszuschließen. Manche Inhalte sollen dagegen auch als Suchtreffer erscheinen, wenn nicht direkt nach dem konkreten Wortlaut gesucht wird. Onsite-Suchen bieten hierfür die sogenannte Black- und Whitelist-Funktion. Damit können beispielsweise Synonyme gepflegt oder Phrasen und Suchbegriffe bestimmt werden, die in Type Ahead oder den Suchergebnissen inkludiert oder ausgeklammert sein sollen.

 

 

6. Mit Filter und Facettierung verfeinern.

 

Neben einer Suche auf Basis von Begriffen sollte auch die Wahl von Eigenschaften und Ausprägungen möglich sein. Relevant ist das beispielsweise bei großen Produktsortimenten und Konfiguratoren. Die sogenannte Facettierung beziehungsweise Filterung ordnet dem angezeigtem Produkt oder Content weitere Eigenschaften zu. Ziel dabei ist es, die Ergebnisse zu verfeinern. Ein Beispiel aus dem Bereich Kleidung: Wer etwa nach einem Mantel sucht, den dürften auch Marke, Material, Farben, Größen und eine jahreszeitliche Einordnung interessieren.

 

 

7. „Kein Treffer“ darf nicht sein.

 

Auch wenn eine Suchanfrage gar nicht passen will, darf das kein Grund für eine leere Ergebnisliste sein. Mit Hilfe der genannten Ergänzungen sollte es immer möglich sein, einen sinnvollen Verweis anzuzeigen. Im Idealfall landen die Nutzer dabei auf Seiten oder bei Produkten, die einen besonders hohen Umsatz versprechen.

 

„Viele Unternehmen machen den Fehler, die Onsite-Suche einmalig einzurichten und dann nie wieder anzufassen“, sagt Dr. Elmar Pitschke, Experte für Onsite-Suche und Recommendation bei ARITHNEA. „Um ihr Potenzial voll auszuschöpfen, muss sie aber kontinuierlich optimiert werden. Unternehmen sollten die Suchanfragen laufend hinsichtlich Konversionen und Clickthrough-Raten analysieren. Dann können sie sowohl das Type Ahead als auch die Black- und Whitelist gezielt verbessern und dafür sorgen, dass wichtige Treffer in den Suchergebnissen ganz nach oben kommen.“

Über ARITHNEA

ARITHNEA ist Experte für die Digitalisierung aller kundengerichteten Unternehmensprozesse. In enger Kooperation mit unseren Kunden definieren wir abhängig von den aktuellen Herausforderungen die notwendigen Schritte und passende Lösungen. Wir vereinen das kreative und kundenzentrierte Verständnis für Marken und Customer Journeys mit exzellentem Beratungs- und Implementierungs-Knowhow. Auf diese Weise begleiten wir unsere Kunden mit innovativen Ideen, nachhaltigen Lösungen und langjähriger Erfahrung in der digitalen Transformation. In der Kundenbeziehung verstehen wir uns als Lotsen. Denn genau wie der nautische Lotse sind wir der vertrauensvolle Experte, der dem Kunden/Kapitän in einer für ihn unbekannten Situationen hilft, den richtigen Kurs zu finden.

Neben dem Hauptsitz in Neubiberg bei München ist ARITHNEA noch an sechs weiteren Standorten in Deutschland vertreten (Bremen, Dortmund, Frankfurt, Jena, Köln und Stuttgart). Das Unternehmen ist Teil der adesso-Gruppe. Die ARITHNEA GmbH gehört zu den wenigen Unternehmen, die mit ihrem breiten Portfolio im Bereich SAP Customer Experience als „SAP Cloud Focus Partner“ sowie „SAP Gold Partner“ ausgezeichnet wurden. Darüber hinaus ist ARITHNEA „CELUM Implementation Partner“, „e-Spirit Technology Partner“ sowie „e-Spirit Premier Partner“ und „eZ Systems Solution Premier Partner“.

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