Methodische Beratung

Agile und strukturierte Planbarkeit durch die Methode "Interaction Room"

Erfolgreiche IT-Projekte von Beginn an

Ob Organisations- oder Softwareprojekte, eine Herausforderung haben alle gemeinsam: Die Ideen und Anforderungen aller Stakeholder und Abteilungen sinnvoll zu vereinen. Unternehmen stehen vor der Frage, wie die initiale inhaltliche Auseinandersetzung des Teams mit dem zu entwickelnden System aussieht. Erfolgt diese nicht zu Beginn des Projekts, birgt das die Gefahr, dass in frühen Projektphasen ein unzureichendes Verständnis über das Projekt vorherrscht und gerade die Bereiche Business und Technologie nicht genug Verständnis füreinander aufbringen können. Anforderungen können zunächst vergessen oder als selbstverständlich erachtet werden, was sich im Nachhinein im Projektverlauf mit viel Zusatzaufwand rächt. Das soll mit dem Interaction Room verhindert werden. Der Interaction Room beschreibt ein Workshop-Format, mit dem eine Grundlage für erfolgreiche IT-Projekte gelegt werden soll. Es wurde von der adesso SE und dem Institut paluno – The Ruhr Institute for Software Technology der Universität Duisburg-Essen entwickelt.

 

Transparente Zusammenarbeit, gemeinsame Vorgehensweise

Das große Ziel des Interaction Room Workshops ist es, die Anforderungen an ein Projekt zu sammeln, die Projektgrenze (Scope) zu definieren und unter allen Stakeholdern ein einheitliches Verständnis darüber herzustellen. Das wird erreicht, indem Zusammenhänge zwischen Prozessen, Daten und Anwendungslandschaft transparent gemacht werden. Die Business- und IT-Vertreter sollen auf Basis des Interaction Rooms gemeinsam Verantwortung für das Projekt übernehmen. Der Interaction Room stellt somit eine initiale Maßnahme im Requirements Engineering Prozess dar. 

 

Moderierte Workshops für perfektes Projektmanagement

In Gesprächssituationen mit vielen Stakeholdern wird oft eine neutrale, beratende Moderation benötigt, um die verschiedenen Anforderungen der Stakeholder zu erfassen, aufzunehmen und in einen Gesamtzusammenhang im Projekt einzuordnen und dabei den Fokus auf die für das Projekt kritischen und relevanten Aspekte zu legen. Diese Rolle übernehmen zertifizierte Coaches von ARITHNEA & adesso im Interaction Room: Der Methodencoach moderiert und leitet den Workshop, der Domänencoach stellt kritische fachliche Fragen, achtet auf ein angemessenes Abstraktionsniveau und protokolliert die Erkenntnisse. Von Seiten des Kunden sollten 8-12 Stakeholder am Workshop teilnehmen. Die ausgewählten Teilnehmer sollten alle relevanten Bereiche abdecken, in ihrem Bereich auskunftsfähig sein und im besten Fall Entscheidungsbefugnis besitzen. Somit sollten interdisziplinäre Teams gebildet werden können. Eine freie und offene Kommunikation muss im Workshop möglich sein.

Interaction Room Landkarten

Die Schlüsselaspekte eines Systems werden aus unterschiedlichen Perspektiven visualisiert. Dazu werden pragmatische Modelle eingesetzt, die Landkarten heißen.

 

  • Themenlandkarte: Sie schafft den Überblick über die zu besprechenden Themen und Unterthemen für den Interaction Room 

  • Prozesslandkarte: Sie veranschaulicht den fachlichen Ablauf einzelner Features 

  • Objektlandkarte: Sie illustriert relevante fachliche Objekte und Artefakte in den Prozessen und deren Beziehungen und Abhängigkeiten 

  • Integrationslandkarte: Sie beleuchtet das technische Umfeld, Schnittstellen und Abhängigkeiten 

  • Interaktionslandkarte: Sie veranschaulicht den Navigationsfluss der Nutzer durch die Anwendung. Dabei geht es nicht um die Gestaltung der Oberflächen, sondern die strukturelle Anordnung von Masken und deren Funktionalitäten. 

Interaction Room Annotationen

Die Aspekte der Landkarten werden mit Hilfe von Annotationen bewertet. Die Annotationen helfen, den Fokus auf das Wesentliche zu richten und erfolgskritische Projektherausforderungen mittels Wert-, Aufwands- und Risikotreibern auf den Landkarten zu kennzeichnen. Die Stakeholder priorisieren daraufhin die Anforderungen, schätzen ihren Nutzen und Aufwand und identifizieren dabei Risiken, die im Projektverlauf behandelt werden müssen.

 

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