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Wie sagt man Odyssee auf bayerisch?

Mit der 15. ARITHNEA-Wiesn feierten wir dieses Jahr ein Oktoberfestjubiläum. Zeitgleich gab es auch eine kleine Premiere. Das erste Mal begleiteten uns zwei Kollegen unseres langjährigen Partners eZ Systems auf die legendäre Veranstaltung, die für viele Kunden und Partner bereits zur Tradition geworden ist. Hinzu kam, dass die beiden Kölner auch ihr ganz persönliches Debut auf dem berühmtesten Volksfest der Welt gaben. Wie sich letztlich herausstellte fügten Sie den üblichen Fragen der Kleidungs- und Transportwahl noch einen weiteren Grad an Herausforderung hinzu: Denn viele Wege führen zur Wiesn!

 

Die Reise beginnt

 

Vom Hotel aus sollte es losgehen, Ziel: das Festzelt der Hühner- und Entenbraterei Ammer! Wie man es als Nicht-Orts-Kundiger oder in diesem Fall Nicht-Wiesn-Kundiger eben macht, wurde Google befragt, die Adresse kopiert und damit ins Taxi gestiegen. Nach einer zugegeben unerwartet langen Fahrt in augenscheinlich ruhiger werdende Gegend mussten unsere Partner feststellen, dass die Suchergebnisse des Internet Giganten nicht unfehlbar sind. Sie waren nicht auf der Theresienwiese sondern im Schlosspark Nymphenburg gelandet. Ein Anruf bei uns sowie der Mangel an Zelten, Riesenrad und Menschen die mehr oder weniger in Tracht gekleidet waren bestätigten den Verdacht: Hier findet kein Oktoberfest statt.

Was war geschehen?

 

Wie sich herausstellte, haben sich unsere Reisenden bei ihrer Suche im Internet nach dem Oktoberfestzelt durch das gleichnamige Café im Schloss Nymphenburg täuschen lassen. Ein klarer Fall für Nachholbedarf in Sachen SEO – gerade bei Verwechslungsgefahr müssen Firmen und Veranstalter ihre Suchergebnisse stets überprüfen. Nur so kann sichergestellt werden, dass auch das richtige Ziel gefunden wird.

 

Darüber hinaus war für den Taxifahrer offenbar weder das Outfit seiner Fahrgäste, noch der Name des Ziels Anlass für Rückfragen, ob es denn wirklich in diesen Teil von München gehen solle. So standen unsere Gäste schließlich rund 6,5 Kilometer entfernt vom eigentlichen Ziel – fernab von Brezen, Bier und Feststimmung.

Ende gut alles gut

 

Als die Verwechslung schließlich geklärt und das richtige Ziel bekannt war, stand dem Oktoberfest-Besuch jedoch nichts mehr im Weg. Der (über)fleißige Taxifahrer kutschierte die Gäste samt ungetrübter Feierlaune vom historischen Schloss zur wahrscheinlich historischsten ‚Wiesn‘ der Welt. In der richtigen Hühner- und Entenbraterei angekommen, wurde dann zusammen mit den anderen Gästen ausgiebig geschlemmt und gefeiert.

 

Auch wenn solche Abenteuer im Nachhinein meist zu amüsanten Anekdoten führen, sollten Veranstalter und Unternehmen stets auf die Listings in Google achten. Ebenso die Verwendung von eindeutigen Keywords für lokale Suchanfragen gilt es zu bedenken, möchten sie ihren Gästen korrekte Informationen liefern und damit den Service noch angenehmer gestalten.

 

An dieser Stelle wollen wir uns für den schönen Abend und den Humor unserer Gäste bedanken, den sie trotz widriger Umstände nicht verloren haben. Alles in Allem war es ein überaus gelungenes Fest und die Geschichten davon werden wir sicher noch nächstes Jahr zum Besten geben, wenn es wieder heißt „O’zapft is“.



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