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ARITHNEA macht mobil Teil 2

Website-Mobilisierung: Tipps von ARITHNEA

TEIL 2/2: Retrofitting oder gleich Mobile-first?

In einer unserer vergangenen News-Ausgaben sind wir für Sie tiefer in das Thema Mobile-Optimierung von Webseiten eingestiegen. Ist die strategische Stoßrichtung zum Erreichen Ihrer Ziele und Zielgruppen geklärt, folgen die Überlegungen zur Nutzung der technischen Möglichkeiten. Wann ist ein Responsive Design zielführend, wann eine dedizierte, mobile Seite? Oder ist sogar das Retrofitting gerade die beste Lösung?

 

Retrofitting. Wenn der Relaunch nicht zur Debatte steht.

 

Budgets sind knapp, Zeit ist Luxus und Kapazitäten sind rar. Kurz: Ein Relaunch Ihrer Website, wie er beim originären Responsive Design oder bei einer eigenen mobilen Variante nötig wären, sind gerade kein Thema. In diesem Fall kann Retrofitting eine gute Zwischenlösung sein. Es bildet einen pragmatischen Workaround, um erste Bereiche schnell zu mobilisieren und die Zeit zum nächsten Relaunch zu überbrücken. Anders als beim reinen responsiven Design, bei dem die Adaptionsfähigkeit an unterschiedliche Auflösungen im Kern der Website angelegt ist, wird sie hier im Nachgang ermöglicht. Durch zusätzliche Style-Sheets und JavaScripts, die das Layout für mobile Endgeräte aufbereiten. Nachteil: Zwangsläufig leidet bei dieser Quick-Lösung die Performance. Andererseits gewinnen Sie Zeit, um parallel eine langfristige mobile Strategie zu entwickeln.

 

Langfristige Strategien: Mobile-first oder doch responsives Design?

 

Wenn Sie jedoch ohnehin einen Relaunch planen, macht es Sinn, Ihre Online-Strategie auf den Prüfstein zu stellen. Rufen User Ihre Inhalte vorrangig über mobile Geräte ab und kaum noch stationär? Dann ist der konzeptionelle Ansatz des „Mobile-first“ für Sie die richtige Empfehlung. Dabei geht man bereits bei der Planung der neuen Website von einer überwiegend mobilen Nutzung aus und konzipiert sie entsprechend für kleinere Displays.

 

Stolpersteine, die man im Blick haben sollte

 

Dedizierte Mobilversion: Sie erfordert viel Manpower, allen voran genügend Redakteure, um zwei voneinander unabhängige, unterschiedliche Content-Pools zu pflegen. Sollten Sie nicht über diese Ressourcen verfügen bzw. können oder wollen Sie diese nicht aufbauen oder zukaufen, sollten Sie von einer dedizierten mobilen Website absehen.

 

Die responsive Website: Kein Endgerät ist gleich. Tablets und Smartphones mögen beide per Touch steuerbar sein. Dennoch sorgen ihre spezifischen Eigenschaften für unterschiedliche Erwartungen und Nutzungsszenarien. Tablets mit größeren Displays kommen vor allem zu Hause in einem unterhaltenden Kontext zum Einsatz. Ergo: Die Nutzer erwarten große Bilder, inspirierende Videos und unterhaltende Texte. Smartphones werden vorrangig unterwegs und zur zügigen Informationsbeschaffung genutzt – sei es ein kleiner Angebots-Check oder ein spontaner Preisvergleich. Kurze prägnante Inhalte sind hier angesagt. Für eine einheitliche User Experience auf allen Geräten sollten Inhalte daher gezielt für Tablets und Smartphones aufbereitet sein.

 

Unsere Handlungsempfehlung für Sie

 

Wir bei ARITHNEA haben die Erfahrung gemacht, dass Unternehmen langfristig erfolgreich sind, wenn sie die Mobilisierung ihrer Webseiten-Inhalte als kontinuierlichen Prozess verstehen. Es hilft, konkrete Ziele zu definieren: Wie viele Leads haben wir über den mobilen Kanal erreicht? Wie viele Serviceanfragen generiert? Welche Mengen müssen wir mobil verkaufen. Mithilfe dieser Ziele lassen sich die Gründe für Abweichungen genau analysieren und zielgerichtete Verbesserungen einleiten.

 

Wenn Sie mehr über die Mobilisierung von Online-Inhalten erfahren möchten oder eine strategische Beratung wünschen, kommen Sie einfach auf uns zu.

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