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Im digitalen Geschäft punkten mit Scrum: Teil 1

Im digitalen Geschäft punkten mit Scrum

Teil 1/2: Wie man Projekte agil zum Erfolg führt

Viele Entwicklungsprojekte sind heute zu komplex, als dass sie sich in einem umfassenden Plan zusammenfassen ließen. Anforderungen und auch Lösungsansätze entwickeln sich häufig erst mit der Zeit. Das macht die Steuerung solcher Projekte selbst für erfahrene Manager schwierig. Wie können Unternehmen in IT und E-Business flexibel auf Kundenbedürfnisse reagieren, ohne den Projekterfolg zu gefährden? Wie dem steigenden Änderungsdruck standhalten?

 

Memo an IT-Projektmanager: Wasserfälle sind etwas für Naturliebhaber

 

Sicher gibt es auch heute Projekte, die sich nach dem Wasserfall-Modell planen und steuern lassen. Doch für die heutige Welt der sich schnell ändernden Anforderungen ist die relativ unflexible Methode wenig geeignet. Developer und ihre Auftraggeber benötigen eine agilere Methodik des Projektmanagements. Zum Beispiel Scrum.

 

Crouch, bind, set – mit Scrum arbeiten die „harten Jungs“ (und Mädchen)

 

Die Erfinder der Scrum-Methode, Ikujirō Nonaka und Hirotaka Takeuchi, gaben ihr den Namen eines Rugby-Spielzuges. Benannt nach dem wild anmutenden Gedränge im Kampf um Zentimeter, wenn der Referee ruft „Crouch, bind, set“. Ein passend gewählter Name, denn mit harten Bandagen muss auch das Software-Team kämpfen, um komplexe Projekte zu stemmen.

 

Was Scrum ausmacht?

 

Die enge Zusammenarbeit von Auftraggeber (Product Owner) und Entwicklerteam sowie ein iteratives Vorgehen in sogenannten Sprint-Zyklen. Es erlaubt, neue Anforderungen zügig einzuplanen, ohne dass der Entwicklungsprozess leidet. Der Kunde hat zudem den Vorteil, dass schnell vorzeigbare Prototypen entwickelt werden, an denen er seine Anforderungen überprüfen kann. Denn ein Ziel von Scrum ist es, nach jeder Iteration, dem sogenannten Sprint, ein auslieferbares Produkt bereitzustellen.

 

Hier ein paar Tipps, wie Sie mit Scrum das Beste aus Ihren Projekten machen:

 

Keine halben Sachen: Alle Scrum Events nutzen

 

Scrum funktioniert ganzheitlich am besten. Sorgen Sie dafür, dass alle Scrum Events zusammenwirken. Nur so ist ein reibungsloser Entwicklungsprozess zu gewährleisten. Das schließt auch das oft vernachlässigte Scrum Event: Retrospektive ein. Es ist für die stetige Weiterentwicklung und Verbesserung unverzichtbar.

 

Wer ist hier der Boss? Scrum braucht einen Product Owner

 

Ein wichtiger Aspekt von Scrum ist die Interaktion zwischen Product Owner und Entwicklerteam. Denn Software-Teams brauchen einen „Sparringspartner“, um Ideen zur Weiterentwicklung sowie Mehrwert und Machbarkeit zu definieren. Der fruchtbare Austausch führt zu ausgereiften Anforderungen und letztendlich zu einer besseren Umsetzung.

 

Und wenn es keine Möglichkeit gibt, einen Product Owner zu stellen? Dann tut’s ein Proxy-Product-Owner. Er übernimmt aufseiten des Dienstleisters die Rolle des Requirements Engineers und unterstützt den Kunden bei der Entwicklung der Anforderungen.

 

Mehr über Scrum und seine Möglichkeiten erfahren Sie im zweiten Teil dieses News-Beitrages. Wenn Sie vorab Details über die Realisation von IT- und Software-Projekten wissen möchten, dann sprechen Sie uns an.

 

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