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Gehen Sie bei Software-Entwicklung auf Nummer sicher

Tipps für Ihr Qualitätsmanagement

Die Digitalisierung bringt neben sich schnell drehenden Märkten auch eine deutlich verkürzte Time-to-Market mit sich: Die Feature-Entwicklung bei Software und Apps erfolgt heute meist unter enormen Zeitdruck. Nicht selten geht das auf Kosten der Qualität. Dabei kann das richtig teuer werden. Das musste auch Amazon UK bereits feststellen. Eine fehlerhafte Software des externen Anbieters Repricer Express hatte die Preise vieler Händler mitten im Weihnachtsgeschäft 2014 auf wenige Pennys gesenkt. Sehr zur Freude der Kunden, die teure Weihnachtsgeschenke zu Billigpreisen erwerben konnten – aber natürlich zum Leidwesen der Händler, die auf den Kosten sitzen blieben. Verständlich, dass sie rechtliche Schritte gegen das Handelsportal einleiteten.

 

Eine halbgare Software-Entwicklung ist doppelt teuer

 

Wer beim Development sparen möchte, ist gut beraten, einen Anbieter zu wählen, der eine seriöse Qualitätssicherung bietet. Aspekte, wie „Continuous Deployment“, „Test Driven Development“ und „Continuous Integration“ sind dabei entscheidend. Qualitätssicherung sollte nicht als notwendiges Übel, sondern als Chance verstanden werden, ein fehlerfreies Produkt herzustellen, das auf ganzer Linie überzeugt. Dafür ist es wichtig, ein möglichst engmaschiges Sicherheitsnetz zu spannen, um Fehler in der Software frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Denn, je später ein Fehler erkannt wird, desto höher der monetäre Schaden.

 

 

Entwickeln Sie fehlerfreie Software –
wir zeigen Ihnen wie

 

Qualitätssicherung strategisch verankern

 

Die Sicherung der Qualität Ihrer Software sollten Sie von Anfang an im Prozess vorsehen. Das heißt: Planen Sie Zeit und Budget für eine professionelle Qualitätssicherung ein. Prüfen Sie die Anforderungen auf Verständnis sowie Vereinbarkeit und entwickeln Sie daraus Testfälle, die Sie vor dem Live-Gang überprüfen können.

 

Testprozesse vorab klar definieren

 

Husch, husch, schnell, schnell. Aber auf der Zielgeraden von Entwicklungsprojekten ist das Testprozedere eher lästig. Meist bleibt dafür wenig Zeit und man fährt die Tests nebenbei so mit … Genau darin liegt auch die Krux. Es ist ganz entscheidend, der Testphase genügend Zeit einzuräumen, die Rolle des Test-Verantwortlichen konkret im Projektmanagement zu definieren, und ein Testportfolio festzulegen. Wir empfehlen eine Mischung aus explorativen, fest definierten und automatisierten Verfahren, z. B. Webtests, Unit-Tests, Integrationstests und Akzeptanztests.

 

Ergebnisdokumentation: Ein bisschen Akribie schadet nie

 

Fehlermeldungen während der Testfälle sollten Sie genau dokumentieren und die Testfälle nach Projektrisiken priorisieren. Das gibt Sicherheit, wenn die Handlungsspielräume in der Umsetzung eng werden, und hilft Ihrem Entwicklungsteam, Fehler ihrer Wichtigkeit nach entsprechend zu beheben.

 

Der Teufel steckt im Detail: Probleme differenziert betrachten

 

Das hier vorgeschlagene Vorgehen unterstützt Sie von Projektbeginn an, Fehler differenzierter zu betrachten. Handelt es sich z. B. um einen Fehler in der Applikation, also einen klassischen Programmierfehler? Oder hat sich der Fehlerteufel bereits in den Anforderungen eingeschlichen? Hier frühzeitig agieren zu können, spart viel Ärger, Zeit und Geld.

 

Last Exit Operative: Maßnahmen während der Entwicklung

 

Auch in der heißen Phase der Entwicklung ist eine gut strukturierte Qualitätssicherung hilfreich: So lässt sich z. B. die Qualität des Source-Codes sichern, was später große Vorteile in Sachen Wartung und Erweiterbarkeit mit sich bringt. Setzen Sie hier auf Pair-Programming. Bei dieser Methode werden wichtige Teile der Applikation von einem Entwickler-Paar erstellt. Wissen lässt sich so besser teilen und individuelle Fehler fallen schneller auf. Bilden Sie darüber hinaus teaminterne Code-Reviews – kein Entwickler ist perfekt und vier, sechs bzw. acht Augen sehen mehr als zwei.

 

Moderner Workflow: Continuous Integration für Systemtests nutzen

 

Setzen Sie während der Entwicklung auf Continuous Integration. Dieses Vorgehen stellt die Qualität und grundlegende Fehlerfreiheit Ihres Source-Codes mithilfe automatisierter Tests und anderer qualitätssichernden Methoden sicher.

 

Wenn Sie mehr über Qualitätssicherung bei Software- und Applikationsentwicklung erfahren möchten oder ein Development-Projekt mit ARITHNEA umsetzen wollen, dann sprechen Sie uns direkt an.

 

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

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