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Die Strategie hinter der Digitalisierung

Das Thema digitale Transformation stellt viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Neue Technologien und ein verändertes Kundenverhalten fordern optimale Geschäftsprozesse, um im Markt bestehen zu können.

 

Im Interview mit Ralph Szepanski, Business Correspondent bei The Business Debate, spricht ARITHNEA-Geschäftsführer Boris Bohn darüber, wie Unternehmen den neuen Anforderungen gerecht werden und in der Digitalisierung handlungsfähig bleiben.

Raum für Experimente

 

Die digitale Transformation betrifft alle Unternehmen, seien es neue Bezahlsysteme, mit denen der Finanzsektor arbeitet oder die Masse an erhobenen Daten, die in der Fertigungsindustrie verwertet werden wollen. Je nach Branche unterscheiden sich zwar die konkreten Herausforderungen, Auswirkungen haben sie aber in der Regel immer sowohl auf Strukturen als auch auf technische Lösungen. Die jeweiligen Anpassungen müssen dann auch noch, um Finanzeinbußen zu vermeiden, bei vollem Tempo erfolgen. Darin besteht die Schwierigkeit. Um den Kunden bei vollem Tempo halten zu können, braucht es eine flexible Roadmap und viele kleine Kurskorrekturen. Als Beispiel für diese Herangehensweise gilt der Schnellboot-Ansatz.

 

Kundenzentrierung als Schlüssel

 

Die Gleichung ist einfach: Wer führend im Markt sein will, muss sich mit dem Thema Kundenzentrierung beschäftigen. Nur wer seine Kunden optimal in seinen Verhaltensweisen versteht und durch kontextbezogene Inhalte und Serviceleistungen begeistern kann, wird sie auch langfristig zufrieden stellen und an sich binden. Und all das geht nur durch digital optimierte Prozesse. Wer diese Gleichung nicht berücksichtigt, wird im Markt keine Rolle mehr spielen.

 

Die Herausforderung besteht darin, über unterschiedlichste Kanäle und Touchpoints konsistent mit den Kunden zu interagieren und die Daten, die an einer Stelle gesammelt werden, wiederum übergreifend für alle Touchpoints zur Verfügung zu stellen. Davon profitiert nicht nur der Endkunde, der zu jedem Zeitpunkt seiner Customer Journey die passgenauen Inhalte erhält. Die Abteilungen auf Unternehmensseite können im Gegenzug im Kaufprozess den Abschluss durch zielgerichtetes, personalisiertes Marketing unterstützen, als auch im Aftersales-Prozess die Kunden durch hochgradig integrierte Service-Prozesse begeistern und so ein vollständig homogenes Markenerlebnis schaffen.

 

Den Originalartikel von the Business Debate finden Sie auf Welt.de.

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