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CELUMIUM 2018: Modernes Data Asset Management

Modernes Digital Asset Management

Digital Asset Management (DAM) bedeutet mehr als nur Content verwalten und ausspielen. Das wurde auch auf der diesjährigen CELUMIUM in Linz deutlich. Bei der Kunden- und Partnerveranstaltung des DAM-Spezialisten CELUM wurden innovative Neuerungen und spannende Zukunftsausblicke vorgestellt, die die Arbeit mit DAM stark beeinflussen werden. Unsere Highlights des Events war neben den technischen Neuigkeiten die Einweihung des neuen Erweiterungsgebäudes des „CELUM Campus“. Und natürlich auch die Probefahrt im Tesla.

 

Digital Asset Management von der Marketing-Idee bis zum Medienportal

 

Die Lösungen von CELUM zum Digital Asset Management haben sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. CELUM 5 als Content Hub zum Speichern, Organisieren, Finden und Ausspielen von Medien bildet das Herzstück des Digital Asset Managements. Aber auch die davorliegenden Prozesse rund um die Erstellung von Medien und Marketing-Inhalten werden von CELUM abgedeckt, und zwar mit dem Agile Teamwork Management. Dieses ist sowohl als Stand-Alone-Lösung unter workroo.ms verfügbar, als auch in den Content Hub integriert. Über Content Portale können die Medien dann einfach an Casual User oder externe Nutzer ausgespielt werden. Hier bietet CELUM zwei Varianten: Contentland als große Lösung für Standalone-Portale, oder Smartviews, mit denen man Assets, die in einer Teilstruktur des DAM liegen, schnell und einfach öffentlich verfügbar machen kann.

Neu ist das „Enterprise file syncing & Sharing“ mit CELUM Drive. Damit werden lokale und offline verfügbare Dateien perfekt mit dem Content Hub und den Workrooms des Agile Teamwork Management synchronisiert. Auch ermöglicht die Lösung eine sichere, GDPR-konforme Verteilung und Speicherung von Daten. Dropbox oder andere freie Cloud-Systeme sind zwar bei Usern beliebt, weil sie sehr einfach und komfortabel sind, Administratoren kennen aber auch ihre Nachteile. Weil die Daten auf unternehmensfremden Servern außerhalb der EU liegen sind sie nicht nur aus Sicht des Datenschutzes, sondern auch sicherheitstechnisch kritisch. Mit CELUM Drive wird Datenschutz großgeschrieben, denn die Medien werden darauf sicher und gesetzeskonform abgelegt und Plattformen von Drittanbietern vermieden.

 

Hybrid Cloud für große Datenmengen

 

CELUM setzt klar auf die Cloud. Aber beim Thema Digital Asset Management ist eine reine Cloud-Lösung oft nicht sinnvoll. Grund sind die großen Datenmengen, die Bilder und Videos mit sich bringen, sowie teilweise Schwierigkeiten bei der Anbindung. So hat beispielsweise eine Fabrik, die notwendigerweise nah an ihren Rohstoffen, und damit aber fernab von DSL-Leitungen liegt, nur eine schmale Datenleitung – braucht aber dennoch Zugriff auf die von der Marketingabteilung in der Zentrale bereitgestellten Medien. Deshalb setzt CELUM auf die „hybrid cloud“: Die Businesslogik liegt in der Cloud, mit allen Vorteilen bei Skalierung und Administration. Die Medien dagegen können aufgrund der Flexibilität des Storage-Backends jeweils dort abgelegt werden, wo es für den Typ des Inhalts am sinnvollsten ist – z.B. sensible Daten auf unternehmenseigenen Servern, große Videodateien bei kostengünstigen Cloud-Diensten und häufig benötigte Daten im lokalen Cache.

 

CELUM Content Hub – Herzstück des Digital Asset Management

 

Auch im CELUM Content Hub hat sich viel getan: Mit der Ende 2018 erscheinenden Verson 6 führt CELUM mit „Nova“ eine neue komplett neue Benutzeroberfläche ein, die technisch auf Basis von Angular entwickelt wurde. Die Technik ist hier aber kein Selbstzweck, sondern steht im Dienst der User. Die neue Version ist vor allem für Nicht-Experten designt, da sie schicker, einfacher und geradliniger aufgebaut ist. Auch dass Suche und Filterung direkt in der Browsing-Ansicht des Medienkatalogs integriert sind, erleichtert dem User die Arbeit enorm. Er muss nicht mehr mit den definierten hierarchischen Ordnerstrukturen vertraut sein, sondern kommt auch über Schlagworte und Filter schnell an sein Ziel. Ein Big Bang bei der Umstellung ist nicht nötig: Für Power-User und Administratoren ist weiterhin die gewohnte Oberfläche verfügbar.

 

Zukunftsausblick: KI im DAM

 

Ein weiteres spannendes Thema war der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medienverwaltung. Eine automatische Verschlagwortung von Bildern ist bereits auf dem CELUM Marketplace verfügbar. Allerdings hat ein DAM im Unternehmenseinsatz oft mit vielen sehr ähnlichen oder branchenspezifischen Ansichten von Produkten zu tun, was den Nutzen einer vollautomatischen KI einschränkt. Wo KI ihre Stärken voll ausspielen kann, ist dagegen die Ähnlichkeitssuche: mit Hilfe von KI werden nicht nur exakte Duplikate erkannt, sondern auch Medien, die geringfügig abgewandelt oder auch technisch konvertiert wurden. Damit werden sinnlose doppelte Ablagen vermieden, und die Datenbasis im DAM bleibt sauber.

Ein weiteres leidiges Thema ist der zeitliche Aufwand für die Pflege der Metadaten von Medien im DAM. Andererseits basiert ein großer Teil des Mehrwerts eines DAM auf gut gepflegten Metadaten, anhand derer Medien organisiert und gefunden werden können. Auch hier hilft Künstliche Intelligenz: anhand der Inhalte einer Mediendatei können verwandte Medien ermittelt werden, die bereits gepflegt wurden und deren Metadaten als Werte vorgeschlagen werden. Der Datenpfleger muss damit nicht bei Null beginnen, sondern prüft und ergänzt nur – ein großer Gewinn für Vollständigkeit und Korrektheit der Metadaten.

Mit dem AI-powered assistant „Robin“ wurde hierzu bereits ein Blick auf künftige Entwicklungen ermöglicht.

 

Neuigkeiten abseits des DAM

 

Neben den umfangreichen technischen und optischen Entwicklungen rund um das Kernprodukt CELUM 5 begeisterte der Veranstalter auch mit einer mitreißenden Atmosphäre. Dazu hat einerseits der neue Erweiterungsbau beigetragen, der auch künftig genügend Platz für das wachsende Unternehmen und Raum für die Innovationen des stark vergrößerten Entwicklungsteams bietet. Auch der weltoffene Charme von CELUM als einem Unternehmen, das deutlich in der österreichischen Heimat verwurzelt ist, aber mit seinen internationalen Standorten und dem großen Kundenbestand international ausgerichtet ist. Die anwesenden Kunden und Partner wurden dann auch noch mit einer besonderen Aktion überrascht: Einer Probefahrt im Tesla. Da CELUM als zukunftsorientiertes Unternehmen auf Nachhaltigkeit achtet, benutzt die Firma mehrere Elektroautos als Dienstfahrzeuge und ermöglichte den Besuchern in Form einer Testrunde im Tesla Model S oder X auch hier einen Ausblick auf zukunftsträchtige Innovationen.

 

Unser Fazit: Eine gelungene CELUMIUM 2018 mit zahlreichen Highlights, tollen Gesprächen und spannenden Blicken in die Zukunft.

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