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Meine Liebe zur Rockmusik kann ich durch meine langen Haare kaum leugnen, möchte ich auch gar nicht.

— Reinhard Klein

Dieses Mal bei People@ARITHNEA: Wann Team Manager Reinhard Klein sein eigenes Musikprojekt starten würde, was er gegen seine Nervosität auf der Bühne macht und warum ihn viele Fragen, ob er bei der Serie „Vikings“ oder „Game of Thrones“ beteiligt ist.

Reinhard, was machst du denn Schönes bei ARITHNEA?
Reinhard Klein: Als Team Manager verantworte ich ein 12-köpfiges Team in Neubiberg, das sich mit den Themen SAP CX (ehemals Hybris) und der Software Entwicklung im Java-Umfeld beschäftigt.

 

Meine Hauptaufgabe besteht darin, meinen Leuten Möglichkeiten zu bieten, sich persönlich als auch technologisch bei ARITHNEA weiterzuentwickeln. Dabei ist mein Team bunt gemischt aus erfahrenen Software Architekten sowie Consultants und wird abgerundet durch eine Talentschmiede aus Azubis und Studenten. Mit zu erleben wie aus diesen wertvolle Mitarbeiter in Kundenteams werden finde ich sehr aufregend. Als langjähriger ARITHNEAner sehe ich es noch dazu als meine Aufgabe, den „ARITHNEA Spirit“, der auf Teamgeist und Vertrauen basiert, weiter zu tragen. Wir haben jahrelang gerockt und werden das auch weiter tun.

 

Wichtige Aufgaben! An welchem Projekt arbeitest du denn gerade?
Reinhard Klein: Zusammen mit meinem Team arbeite ich an strategischen Themen im Customer Engagement & Commerce Umfeld – kurz CEC. Gerade sind wir dran, Integrationsszenarien zwischen den SAP CX Produkten mit Hilfe von Cloudtechnologien näher zu beleuchten. Ein brandheißes Thema ist Kyma / Extension Factory, welche kundenspezifische Erweiterungen der Commerce Plattform als Microservice über ein Kubernetes Cluster abbilden kann.

 

Zudem haben wir zuletzt unseren Personalisierungs-Showcase auf eine mobile Kunden- und Verkäufer-App ausgeweitet. Der Showcase verbindet das Ladengeschäft mit dem Online Shop und bildet so die komplette Omnichannel Customer Journey mit Hilfe der gesamten SAP CX Lösung ab.

 

Das klingt ja hochinteressant. Gibt es denn ein Projekt, das Du gern einmal umsetzen möchtest?
Reinhard Klein: Jetzt wird’s spannend. Dieses ist eher etwas Persönliches und wäre was für die Freizeit… Wenn ich also unendlich viel Zeit und Budget hätte, dann würde ich gerne Teil eines Musikprojekts sein, vollgespickt mit hochklassigen Musikern aus dem Rock- und Metalbereich. Lass mich dabei die Songs mitschreiben und gemeinsam mit meinen Lieblingskünstlern ausfeilen, aufnehmen, produzieren und veröffentlichen.

 

Mappt man das nun auf ARITHNEA könnte das auch klappen – hochklassige Entwickler, gemeinsame Unternehmungen und Release-Parties 😉 …ach wir brauchen mal einen Kunden aus der Musik-Branche…

 

Und womit amüsierst Du Deine Kollegen regelmäßig?
Reinhard Klein: Meine Liebe zur Rockmusik kann ich durch meine langen Haare kaum leugnen, möchte ich auch gar nicht. In Kombination mit meinem Bart wird es dann besonders lustig, wenn Kollegen mich fragen, ob ich neben der Arbeit auch am Set der Serie „Vikings“ oder „Game of Thrones“ beteiligt bin.

 

Und was nervt deine Kollegen so richtig an dir?
Reinhard Klein: Ich könnte mir vorstellen, dass es manche nervt, wenn ich hartnäckig bin und nicht lockerlasse, bevor Ziele nicht erreicht sind. Vielleicht ist es auch was anders, das müssten meine Kollegen mir mal sagen 😉

 

Gibt es in deinem Leben Momente, in denen du nervös wirst?
Reinhard Klein: Definitiv. Ich bin nervös, bevor ich auf die „Bühne“ darf. Als Musiker liebt man dieses Gefühl, bevor der erste Song gespielt wird und das Publikum schon darauf wartet. Als IT-Berater gibt es jedoch auch das Gefühl der positiven Spannung. In diesen Momenten weiß man wofür man arbeitet, sonst wäre es ja langweilig!

 

Hast du denn ein besonderes Ritual vor Präsentationen?
Reinhard Klein: Ich gehe einfach kurz in mich und denke mir den ersten Satz aus, den ich dann meist wieder vergesse und improvisiere 😉

 

Was macht dir am meisten Spaß in deinem Leben?
Reinhard Klein: Am allermeisten Spaß macht mir eine gelungene Bierverkostung zusammen mit meinen Freunden. Insbesondere wenn diesen ihre Lieblingsbiere verdeckt dann doch nicht so gut schmecken wie erwartet und man sie damit so schön aufziehen kann. 😉

 

Was ist dir persönlich das Wichtigste?
Reinhard Klein: Am allerwichtigsten ist mir meine Familie. Wenn wir gemeinsam Ausflüge in der Natur machen und die Seele baumeln lassen können, dann ist für mich Urlaub angesagt.

 

Wenn du ein Jahr nicht arbeiten müsstest, was würdest du tun?
Reinhard Klein: Natur, Natur, Natur, meine Gitarre mitnehmen und zwischendrin in ein Musikstudio in den Wäldern von Schweden, dort ein Metalalbum aufnehmen, mich darin verlieren und weiterziehen bis die Natur mich komplett verschlungen hat.

 

Was sollte man sich demnächst unbedingt anhören?
Reinhard Klein: Hört Euch Dryad’s Tree an, meine einstige Metal Band, mit der ich mir meine Jugendträume erfüllt habe.

 

Was sollte man demnächst unbedingt lesen?
Reinhard Klein: Liedertexte von Konzeptalben wie Disillusion – Back To Times Of Splendor. Dabei die Musik hören und komplett eintauchen. Hier passt einfach alles von der Story und der Komposition bis zu Emotionen, die dabei geweckt werden.

 

Und was sollte man einmal im Leben gesehen haben?
Reinhard Klein: Einen echten natürlichen Wald… – und das Musikhaus Thomann.

Fun Fact: Die hochgeliebte Musikrichtung und Subkultur von Reinhard Klein „Metal“ ist eine Kurzform von „Heavy Metal“. Die Ursprünge liegen im „Hard Rock“ und dem „Bluesrock“. Seit den 80ern haben sich aus dieser heute ursprünglichen Form „Metal“ viele Substile entwickelt wie „Black Metal“, „Death Metal“ oder auch „Power Metal“. Lange Zeit dominierte der englischsprachige Raum diesen Musikstil. Doch in den 90ern prägten überwiegend skandinavische Bands die Richtung, was heutzutage nicht mehr der Fall ist.