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Dass ich unsere ARITHNEA Tipprunde zur Fußball-Europameisterschaft dieses Jahr gewinnen konnte, finde ich sogar selbst ein wenig schräg.

— Monika Schütz

In unserer Rubrik „People@ARITHNEA“ stellen wir diesen Monat die ARITHNEA Content Management Leiterin, Monika Schütz vor. Lesen Sie, warum Fußballsachverstand bei ARITHNEA High Heels trägt, warum sich die dmexco dieses Jahr noch mehr lohnt und weshalb Ihr nächstes Reiseziel Guatemala heißen sollte.

Monika Schuetz

ARITHNEA: Monika, was machst du bei ARITHNEA?

Monika Schütz: 2011 habe ich bei ARITHNEA als Teammanagerin und Projektleiterin im E-Commerce angefangen und u. a. das BSH-Projekt aufgebaut. Seit 2015 leite ich den Bereich Content Management und bin in dieser Funktion verantwortlich für alles, was wir unseren Kunden rund um das Thema Content anbieten können – von der Strategie bis zur technischen Umsetzung mit dem Produkt FirstSpirit. Dabei bin ich stolz, mit so tollen Kollegen arbeiten zu dürfen, von denen ich leider aufgrund der vielen Standorte manche nur sehr selten sehe.

 

ARITHNEA: Das klingt nach viel Arbeit. Woran sitzt du denn gerade?

Monika Schütz: Dieses Jahr beschäftigt mich unter anderem der Merger des Content- Management-Bereichs von adesso und ARITHNEA stark. Hier gilt es, das Beste aus beiden Welten zu identifizieren und für die Zukunft fortzuführen sowie eine gemeinsame Identität und Kultur zu leben.

 

Als ARITHNEA wollen wir uns als strategischer Partner im Digital Business für unsere Kunden positionieren. Hierfür arbeite ich auch in meinem Bereich, um das Bild des rein technischen Dienstleisters zu wandeln. Dafür erarbeite ich dann zum Beispiel mit dem Marketing gemeinsam Pressemitteilungen, Fachartikel und Ähnliches.

 

ARITHNEA: Um die Neuausrichtung von ARITHNEA vorzustellen.

Monika Schütz: Ja, genau. Ein wichtiger Termin ist im September die europäische Leitmesse für das Digitale Business, dmexco, in Köln. Hier positionieren wir uns dieses Jahr rund um das Thema Personalisierung und sind an den Ständen von e-Spirit und SAP Hybris vertreten. Ich hoffe dabei auch auf regen Zulauf bei meinem Vortrag in der Speakers Corner „Personal Channel – das neue Multichannel“.

 

ARITHNEA: Und welches „Projekt“ würdest du persönlich gerne einmal realisieren?

Monika Schütz: Mit dem Heißluftballon über das bayerische Voralpenland fahren.

 

ARITHNEA: Himmlisch. Jetzt aber mal Hand aufs Herz: Gibt es etwas, das deine Kollegen an dir schräg oder witzig finden?

Monika Schütz: Na ja, dass ich unsere ARITHNEA Tipprunde zur Fußball-Europameisterschaft dieses Jahr gewinnen konnte, finde ich sogar selbst ein wenig schräg.

 

ARITHNEA: Und was nervt deine Kollegen so richtig an dir?

Monika Schütz: Mein Gerechtigkeitssinn ist ziemlich stark ausgeprägt. Zusätzlich habe ich schon eine recht direkte Art und spreche Dinge, die mir auffallen, dann eben auch an. Das nervt vermutlich auch ab und an mal den ein oder anderen.

 

ARITHNEA: Gibt es in deinem Leben Momente, in denen du nervös wirst?

Monika Schütz: Na klar. Nachdem ich ja nun auch nicht täglich vor 100 Leuten und mehr spreche, werde ich auch bestimmt bei der dmexco vor meinem Vortrag nervös sein. Auch bei manchem Pitch und der ein oder anderen Einkaufsverhandlung steigt die Spannung am Schluss schon deutlich an, ob die gewählte Strategie aufgeht und wir den Zuschlag erhalten.

 

Und zu Hause bleibt mir bei den Weltendeckungsschritten meiner beiden Kinder auch gerne mal kurz das Herz stehen. Grundsätzlich habe ich aber ein ganz gutes Gottvertrauen und lasse mich nicht lange aus der Ruhe bringen.

 

ARITHNEA: Das hilft sicher. Hast du eigentlich ein besonderes Ritual vor Präsentationen?

Monika Schütz: Ich bin ein großer Fan des Kurzzeitgedächtnisses und schaue mir daher Pitch-Unterlagen oder andere Präsentationen direkt vor dem Termin gerne noch mal kurz an. So bin ich dann, wenn es drauf ankommt entsprechend fokussiert.

 

ARITHNEA: Was macht dir am meisten Spaß in deinem Leben?

Monika Schütz: Meinen zwei Töchtern beim Größerwerden zuzuschauen und die vielen „Das erste Mal“- Momente, wie das erste Mal Laufen, das erste Mal Fahrradfahren mitzuerleben.

 

ARITHNEA: Was ist dir persönlich das Wichtigste?

Monika Schütz: Meine Familie und Freunde, Gesundheit und ein Job, bei dem ich etwas bewegen kann.

 

ARITHNEA: Wenn du ein Jahr nicht arbeiten müsstest, was würdest du tun?

Monika Schütz: Zuerst würde ich wahnsinnig gern wieder mit dem Rucksack losziehen und mir Südamerika oder wahlweise Kanada anschauen. Ich stelle mir das auch mit Kindern total spannend vor, entschleunigter als früher. Danach würde ich die Zeit nutzen, um eingeschlafenen Hobbys nachzugehen und Freunde zu besuchen, die ich lange nicht mehr gesehen habe.

 

ARITHNEA: Was sollte man sich demnächst unbedingt anhören?

Monika Schütz: Ich hab da wohl eine recht schräge Mischung an Bands und Musik, die mir gefällt: von der bayerischen LaBrassBanda über Fatboy Slim zu David Gray ist da alles dabei.

 

ARITHNEA: Was sollte man demnächst unbedingt lesen?

Monika Schütz: Die Tageszeitung!

 

ARITHNEA: Was sollte man einmal im Leben gesehen haben?

Monika Schütz: Den Sonnenaufgang auf einer der Maya-Pyramiden in Tikal, Guatemala. Die Geräusche der nachtaktiven Tiere, die Luft, das langsame Hellwerden und die Pyramiden mitten im Regenwald sind ein unvergesslicher Eindruck.

 

Danke, Monika Schütz.

Fun Fact: Piercing und Tätowierungen sind keine Erfindung der Neuzeit. Körperliche Veränderungen gibt es seit jeher. Die Maya, ein indigener Volksstamm in Guatemala und Südmexiko, trieben Körperverschönerungen allerdings auf die „Spitze“. Im wahrsten Sinne des Wortes: Sie schliffen sich die Zähne spitz und setzten Intarsien (kleine Holzplättchen) ein. Das absolute Must-have eines anständigen Mayas seinerzeit: längliche Schädelformen! Dafür presste man schon die Köpfe von Säuglingen in Schraubstöcke. Erwachsene durchlöcherten sich auch gern ihre Gesichter, um Ringe und Pflöcke einzusetzen – vergleichbar heutigen Piercings und Ear Tunnels. Der letzte Schrei damals: üppige Schmucknarben. Dafür wurde das Gesicht eingeritzt und die Wunden mit Erde oder Kohle gefüllt, damit die Narben größer wurden. Schön ist bekanntlich, was gefällt …