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Es gibt etwas, das einen Großteil meiner privaten Zeit in Anspruch nimmt. Seit November 2014 betreibe ich meinen Food- & BBQ-Blog www.onkel-kethe.de.

— Kevin Theermann

In unserer Rubrik People@ARITHNEA stellen wir diesen Monat den ARITHNEA Web Developer, Kevin Theermann vor. Lesen Sie, warum UX- und Food-Design etwas für Profis ist, wie der Hamburger (vielleicht) zu seinem Namen kam und warum Kevin Theermann demnächst einen VW T1 Samba kaufen wird.

Kevin-Theermann

Kevin, was machst du bei ARITHNEA?

Kevin Theermann: Ich arbeite seit Anfang Februar in der Geschäftsstelle Dortmund und bin sowohl für das Web Frontend Development als auch für UI / UX Design & Optimierung zuständig. Ab 2017 wollen wir in Dortmund ein kleines Kreationsteam aufbauen, in dem ich als Ausbilder für den Bereich Kreation/Mediengestalter Digital und Print verantwortlich sein werde.

 

Das klingt spannend! An welchem Projekt/Kunden arbeitest du denn gerade?

Kevin Theermann: Aktuell bin ich im Projekt WILO tätig, in dem ich das Frontend komplett neu aufbauen und für die FirstSpirit-Implementierung entwickeln darf. Nun steht der große Relaunch an, wo ich dieses Mal sowohl schon ab der Designkonzeptionierung als auch bei der Organisation mitwirken darf.

 

Und wenn du nicht gerade konzipierst und organisierst, was machst du dann?

Kevin Theermann: Da gibt es tatsächlich etwas, was einen Großteil meiner privaten Zeit in Anspruch nimmt. Seit November 2014 betreibe ich meinen Food- & BBQ-Blog:

www.onkel-kethe.de

Neben Bauanleitungen und Produkttests berichte ich hier hauptsächlich über Rezepte und Events. Das Projekt wächst stetig, sodass ich mir vor zwei Monaten tatkräftige Unterstützung eines sehr guten Freundes geholt habe.

 

Wow, und wie läuft das so?

Kevin Theermann: Mittlerweile kann ich mich über erfolgreiche Partnerschaften und Kooperationen mit namhaften Herstellern sowie Rezepte und Artikel in Fachmagazinen freuen. Es ist schön, zu sehen und zu erleben, wenn die Arbeit und vor allem auch die Leidenschaft in so einem Umfang wertgeschätzt werden.

 

OK, stell dir vor, du hättest Zeit, etwas ganz anderes zu tun, was würdest du tun?

Kevin Theermann: Mit meiner Familie in einem VW T1 Samba um die Welt reisen. Bepackt mit einer Drone, einer GoPro und einer 360 Grad Kamera, um die tollen Eindrücke für „später“ archivieren zu können. Ich liebe dieses Auto und freue mich schon drauf, hoffentlich irgendwann einmal stolzer Besitzer zu sein.

 

Klingt nach viel Spaß, apropos, was finden deine Kollegen eigentlich witzig an dir?

Kevin Theermann: Witzig an mir finden meine Kollegen mit Sicherheit, dass ich für jeden Mumpitz zu haben bin. Selbstverständlich habe ich auch einige Kollegen befragt und eine Antwort bekommen: „Es ist witzig, wenn man beim Kickern der Zuschauer ist und Kevin die Bälle reinquetscht, weil die Gegner sich fürchterlich darüber ärgern.“

 

Und womit kannst du deine Kollegen gewaltig nerven?

Kevin Theermann: Anhand der letzten Frage sollte klar sein, was meine Kollegen nervt. Genau, wenn sie gegen mich Kickern und im Tor stehen.

 

Gibt es eigentlich einen Moment beim Arbeiten, an dem du nervös wirst?

Kevin Theermann: Nervös werde ich eigentlich nur im privaten Raum. Die Eltern unter uns dürften die folgende Situation alle kennen: Man sitzt beispielsweise in der Küche, 2 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren flitzen durch die Wohnung und plötzlich ist alles ruhig. Oh oh!

 

Sag uns, was dir in deinem Leben am meisten Spaß macht!

Kevin Theermann: Am meisten Spaß in meinem Leben habe ich durch eine wundervolle Frau an meiner Seite, die nicht nur sehr tolerant ist, sondern mich auch in allem unterstützt. Dies wirkt sich wiederum auf alles Weitere aus, wie zum Beispiel das Bloggen und das damit verbundene Reisen durch das ganze Land. Aber am meisten Spaß in meinem Leben bereiten mir meine zwei wundervollen Kinder, die ich auf meine ganz eigene Art und Weise gemeinsam mit meiner Freundin auf das Leben vorbereiten darf.

 

Was ist Dir persönlich das Wichtigste?

Kevin Theermann: Dass es meiner Familie gut geht und auf der Arbeit alles „läuft“. Ich bin ein sehr harmonischer Mensch, der immer mit offenen Karten spielt und möchte, dass alles für alle gut ist.

 

Wenn Du ein Jahr nicht arbeiten müsstest, was würdest Du tun?

Kevin Theermann: Dann würde ich mir wünschen, dass ich bis dahin meinen Samba Bus habe und die Weltreise in Angriff nehmen kann. Ansonsten natürlich so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie verbringen und meinen Blog weiter nach vorne treiben.

 

Du bist ein viel interessierter Mensch. Was sollte man sich unbedingt anhören?

Kevin Theermann: Die nächste deutsche Beatboxmeisterschaft. Ich bin absoluter Fan von Hip-Hop und einer meiner besten Freunde, der amtierender deutscher Meister im Beatboxen, wird bald wieder antreten, um seinen Titel zu verteidigen.

 

Hast du auch einen Lesetipp für uns?

Kevin Theermann: Sowohl die aktuelle als auch die kommende Ausgabe der „MEAT IN“. Kleiner Tipp: Seite 133 der Düsseldorf Ausgabe, sehr lecker!

 

Was denkst du, sollte man einmal im Leben gesehen haben?

Kevin Theermann: Die Berge! Allein bei dem Gedanken an das Firmenevent bekomme ich schon wieder Gänsehaut. Ich hätte niemals gedacht, dass mich die Berge in Kleinarl bzw. im Allgemeinen so sehr beeindrucken.

 

Danke, Kevin Theermann.

Fun Fact: Die Herkunft des Namens, Hamburger, für einen Rindfleisch-Patty in einer Weichsemmel ist nicht eindeutig geklärt. Es gibt viele Mythen, die sich um das grillierte Gut ranken. Die Frikadellen in Brötchen seien seinerzeit auf den Auswandererschiffen, die oft in Hamburg ablegten, eine beliebte Speise gewesen. Offiziell verbürgt ist der Name seit der Weltausstellung von St. Louis im Jahre 1904. Dort wurden Hackfleischbrötchen als „Hamburg“ verkauft – noch ohne Endung. Auch in New York schreibt man sich die Erfindung des Namens auf die Fahnen: Er soll 1885 auf einem Jahrmarkt nahe der amerikanischen Stadt Hamburg bei Buffalo im US-Bundesstaat New York entstanden sein. Die Menches Brothers, die dort einen Imbissstand hatten, waren „out of“ Hot Pork (Schweinebraten) und boten stattdessen Rindfleisch als Ersatz an. Nach dem Ort ihrer Kreation nannten sie das Gericht Hamburger.

 

Und so entstand (angeblich) „New York’s Gift to World Cuisine, The Hamburger“.