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Making shit work is everyone’s job!

— Kai Kroker

Dieses Mal bei People@ARITHNEA: Warum für Niederlassungsleiter Kai Kroker Respekt eine wichtige Grundvoraussetzung ist, er Platz in seinem Keller braucht und woher er seine Energie für den Alltag zieht.

ARITHNEA: Was machst du bei ARITHNEA?
Kai, Kroker: Als Niederlassungsleiter verantworte ich unsere Standorte in Dortmund und Köln. Ich kümmere mich darum, dass unsere Mitarbeiter ein tolles Arbeitsumfeld haben, in spannenden Projekten arbeiten können und alles haben, was sie brauchen, um einen tollen Job zu machen. Natürlich darf der Spaß neben der inhaltlichen Arbeit da nicht fehlen.

 

ARITHNEA: An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Kai, Kroker: Aktuell arbeite ich daran, den Bereich Customer Engagement und Commerce in Dortmund weiter auszubauen. Glücklicherweise geht es dabei gerade gut voran, sowohl was Kunden als auch neue Kollegen angeht.

 

ARITHNEA: Welches „Projekt“ würdest du persönlich gerne einmal realisieren?

Kai, Kroker: Mir schwebt schon seit längerem ein „Zimmer zum Zocken“ vor, in dem meine Kids (und auch ich) sich austoben können. Einige Teile dafür haben wir auch schon besorgt. Zum Beispiel einen kleinen Kicker, einen Boxsack und mehrere Sitzgelegenheiten. Aktuell fehlt es nur am nötigen Platz, um das im Keller dann Realität werden zu lassen. Deshalb bin ich jeden Tag mit meiner Frau eine halbe Stunde dabei, Dinge zu entsorgen und neu zu ordnen. Ziel ist es, das noch dieses Jahr fertig zu haben. Dann wandern auch die Spielkonsolen und Fernseher nach unten und wir können Gas geben.

 

ARITHNEA: Gibt es in deinem Leben Momente, in denen du nervös wirst?

Kai, Kroker: Im Grunde bin ich weiterhin vor jedem wichtigen Termin nervös. Deshalb bereite ich mich meist akribisch vor, damit ich viele Eventualitäten abdecken kann. Zum Glück scheine ich trotz Nervosität recht ruhig und ausgeglichen zu wirken. Wenn es dann losgeht, bin ich auch in meinem Element und gebe alles. Denn die Aufgaben und inhaltlichen Themen finde ich auch nach all den Jahren immer noch extrem interessant. Das merke ich auch bei meinen Kollegen – wir sind fasziniert davon, Herausforderungen zu meistern und gute Ergebnisse zu produzieren.

 

ARITHNEA: Hast du ein besonderes Ritual vor Präsentationen?

Kai, Kroker: Ein richtiges Ritual habe ich nicht. Eher eine Checkliste, die ich im Kopf noch einmal durchgehe und die mich an die wesentlichen Faktoren einer guten Präsentation erinnert. Und nein, dazu gehört nicht, mir das Publikum nackt vorzustellen…

 

ARITHNEA: Was macht dir am meisten Spaß in deinem Leben?

Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern verbringen. Ich bin ein totaler Familienmensch und daher ziehe ich sowohl Spaß als auch Energie aus dem Familienleben. Dazu gehören ganz vielfältige Facetten des Alltags – sei es Englisch Vokabeln üben mit meinem Ältesten, mir aus den Pokemon Comics vorlesen lassen von meinem Zweitgeborenen, Kekse backen mit meinem Dritten oder Herumalbern mit unserer Prinzessin. Das alles gemeinsam mit meiner Frau genießen (und ertragen J) zu dürfen macht tierisch Spaß. Und wenn ich mit dem Hund unterwegs bin, wird auch der Kopf mal richtig frei.

 

ARITHNEA: Was ist dir persönlich das Wichtigste?

Kai, Kroker: „Making shit work is everyone’s job” – Mir ist wichtig, dass alle an einem Strang ziehen, um Erfolg zu haben. Sowohl in den Projekten als auch im täglichen Miteinander. Dabei finde ich den gegenseitigen Respekt eine wichtige Grundvoraussetzung. Ob man mit dem Hausmeister, dem Projektleiter, dem Geschäftsführer oder der Putzfrau spricht, darf keinen Unterschied machen. Alle tragen ihren wichtigen Teil dazu bei, dass es gut wird.

 

ARITHNEA: Was sollte man sich demnächst unbedingt anhören?

Kai, Kroker: Bei Musik bin ich aktuell eher in die Vergangenheit orientiert. Ich arbeite ganz viele Bands und Stile aus meiner eigenen Jugend wieder auf und höre wenig aktuelle Musik. Ob Alternative, Punk, Metal, Dubstep, Elektro oder Klassik – in allen Genres gibt es meiner Meinung nach Highlights zu entdecken. Durch meinen Background in Musikwissenschaft bin ich da vermutlich aber auch eher schwer festzulegen. Um die Antwort nicht zu langweilig zu gestalten, würde ich aber allen Basketball-Fans sehr ans Herz legen, die NBA Podcast von The Ringer mal anzutesten. Egal ob „The Bill Simmons Podcast“, „The mismatch“, „Corner three“ oder “Group Chat” – da müsste für jeden Fan etwas dabei sein.

 

ARITHNEA: Was sollte man demnächst unbedingt lesen?

Kai, Kroker: Ich bin ein großer Freund von „Klassikern“ und würde daher die verschiedenen Buchreihen von Terry Pratchett oder Stephen King empfehlen. In deren Werke gibt es allerdings sehr viele Einstiegsmöglichkeiten. Man findet im Netz daher viele Empfehlungen zur Lese-Reihenfolge der Scheibenwelt Romane oder auch der King Serien. Daran habe ich mich recht stumpf gehalten und das hat bei mir gut funktioniert. Wenn eher Hörbücher interessant sind, empfehle ich alle Pratchett-Folgen, bei denen Volker Niederfahrenhorst als Sprecher beteiligt ist. Das ist ganz großes (Kopf-)Kino.

 

Danke, Kai Kroker.