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Wenn ich in bestimmten Situationen nicht nervös wäre, würde ich mich wundern.

— Heiko Wilknitz

Dieses Mal bei People@ARITHNEA: Womit Geschäftsführer Heiko Wilknitz gern über’s Meer brettern würde, mit welchem interessanten Gefährt er es auf den hiesigen Straßen gemütlicher angehen lässt, und was wirklich glücklich macht.

Lieber Heiko, wofür bist Du bei ARITHNEA zuständig?
Heiko Wilknitz: Als COO und Geschäftsführer bin ich vorrangig für das operative Geschäft und das effiziente Zusammenspiel der einzelnen Business Units bei uns verantwortlich. Darüber hinaus bin ich Sparringspartner für all unsere Führungskräfte und manchmal auch persönlicher Kummerkasten für viele kleine und große Dinge im ganz normalen Leben.

 

Da hast Du sicher gut zu tun. Was treibt Dich denn derzeit beruflich am meisten um?
Heiko Wilknitz: Die digitale Transformation ist ja nicht nur ein Thema bei unseren Kunden, sondern man muss sich selbst mit- und weiterentwickeln. Es heißt also, die Geschicke der Firma in die Hand zu nehmen und für ein kontinuierliches Voranschreiten zu sorgen. Gerade der Ausbau unseres Portfolios, und damit verbunden, die Weiterentwicklung unserer Niederlassungen bzw. Standorte – speziell in Rhein-Main-Gebiet und Jena – liegen mir da am Herzen. Aber auch die digitale Strategie unserer Kreativabteilung oder der Ausbau unseres Qualitätsmanagements sind fordernde Aufgaben.

 

Gibt es ein Projekt, das Du unbedingt realisieren möchtest?
Heiko Wilknitz: Als leidenschaftlicher Segler würde ich gern mal bei einer Segelregatta rund um die Welt (à la Volvo Ocean Race) teilnehmen oder zumindest einmal mit einem America’s Cup Katamaran bei vollem Speed über das Meer donnern.

 

Das ist ein ungewöhnliches Projekt. Apropos, was finden deine Kollegen an Dir ungewöhnlich?
Heiko Wilknitz: Das kann ich jetzt nicht genau sagen, ob die Leute das ungewöhnlich oder witzig finden, aber es gibt viele Kollegen, die gern mal mit meinem orangefarbenen Trabant Cabriolet mitfahren wollen. Und sie lachen freudig, wenn sie mich damit sehen!

 

Und womit kannst Du andere ganz schön nerven?
Heiko Wilknitz: Wenn man das immer wüsste. Wenn man mich allerdings über Gebühr nervt, kann ich auch schon ganz schön an die Decke gehen. Das ein oder andere Mal ziehe ich vielleicht auch voreilige Schlüsse, aber ich habe auch kein Problem, mich dann dafür zu entschuldigen.

 

Das beweist ja auch Größe. Wird man als Geschäftsführer eigentlich noch nervös?
Heiko Wilknitz: Gerade in meiner Position, wo man mit vielen Leuten, zum Teil auch vielen Unbekannten, oder vor vielen Menschen agieren muss, ist Nervosität eine normale Begleiterscheinung. Ich sehe das eher so: Wenn ich in bestimmten Situationen nicht nervös wäre, würde ich mich wundern.

 

Hast Du ein bestimmtes Ritual vor wichtigen Präsentationen?
Heiko Wilknitz: Nein, Augen zu und durch!

 

Hast Du Werte, die Dir persönlich sehr wichtig sind?
Heiko Wilknitz: Loyalität und Vertrauen, oder anders ausgedrückt ohne Vertrauen gibt es keine Loyalität!

 

Und was macht Dich glücklich?
Heiko Wilknitz: Zusammen im Team ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Das gilt sowohl im privaten Bereich mit der Familie als auch im geschäftlichen mit den Kollegen.

 

Jetzt stell Dir vor, Du könntest für ein Jahr machen, was Du willst: Was wäre das?
Heiko Wilknitz: Wie gesagt, eine längere Zeit auf dem Wasser zu verbringen, wäre ein Traum. Also auch mal ein halbes oder ganzes Jahr auf einem Boot leben und die Welt bereisen.

 

Tipps für die musikalische Untermalung so eines Segelturns?
Heiko Wilknitz: Ui, da muss ich passen. Derzeit ist entsprechend meines Musikgeschmacks nichts in Hörweite! Ansonsten gibt es Künstler, die ich immer wieder gern höre wie Herbert Grönemeyer oder Depeche Mode.

 

Und was nimmst Du zu lesen mit, wenn gerade Flaute herrscht?
Heiko Wilknitz: Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich kein großer Leser bin. Aber manchmal bekomme ich sehr gute Buchvorschläge von Freunden und Kollegen. Diese Bücher verschlinge ich dann auch regelrecht, z.B. die Werke von Marc Elsberg, speziell BLACKOUT.

 

Ok, letzte Frage an Dich: Was sollte jeder einmal im Leben gesehen haben?
Heiko Wilknitz: Das ungezwungene und freie Lachen der eigenen Kinder oder einen Sonnenuntergang auf dem Meer. Es gibt so viele schöne Dinge im Leben und meistens muss man dafür gar nicht weit reisen.

 

Danke, Heiko Wilknitz.

Fun Fact: Der Trabant begeistert nicht nur Heiko Wilknitz. Obwohl der Motor des „Trabbis“ nicht stärker ist, als der eines Rasenmähers – und mindestens genauso laut – musste der sehnsüchtig wartende DDR-Bürger sich früher bis zu 15 Jahren gedulden, bis er ihn sein Eigen nennen konnte. Umweltbilanztechnisch war der Trabant eine Katastrophe, was den Emissionsausstoß betraf, allerdings bestach er mit seiner Leichtbauweise, die er zu 100 Prozent recyceltem Plastik verdankte. Von 0 auf 100 ging es in läppischen 21 Sekunden und trotzdem schaffte es so mancher „Trabbi“ nach der Maueröffnung über unzählige Serpentinen auf die höchsten Alpengipfel.

 

Das nächste Mal sprechen wir mit Simon Schulte, Digital Marketing Expert über seine Aufgabe bei ARITHNEA.