Blog

Ich möchte gern mit meiner Familie einen langen Afrika-Urlaub machen und das Gesicht meiner Tochter sehen, wenn sie das erste Mal einen Elefanten in freier Wildbahn entdeckt.

— Frank-Michael Schirrmann

In unserer Rubrik People@ARITHNEA stellen wir diesen Monat den ARITHNEA Consultant Frank-Michael Schirrmann vor. Lesen Sie, warum der Teufel immer im Detail steckt, was Rear Projections und Afrikanische Elefanten gemeinsam haben und in welche ARITHNEA-Themen Frank sich gerade hineinfuchst.

Frank-Michael Schirrmann

ARITHNEA: Frank, was machst du bei ARITHNEA?

Frank Schirrmann: Ich bin der zentrale Ansprechpartner für alle neuen Aufgaben und Projekte, die auf unseren Bereich Konzeption & Design zukommen. Vor allem bei New Business-Aktivitäten. Ich nehme Anfragen entgegen, definiere deren Umfang und Anforderungen, leite die Kapazitätenplanung für Pitches und Ausschreibungen und begleite die Maßnahmen strategisch.

 

ARITHNEA: Und woran arbeitest du gerade?

Frank Schirrmann: Ich arbeite gerade an der Restrukturierung und Umsetzung einer Holding Website. Dabei muss ich auch die Auswirkungen für die Websites der Tochtergesellschaften im Blick haben und darauf achten, dass die verschiedenen Systeme miteinander harmonisieren und die Kommunikation für das Gesamt-Portfolio funktioniert. Außerdem beschäftige ich mich gerade mit der Professionalisierung von Workshops und erarbeite, wie man die Ideenfindung erleichtert und die Innovationskraft fördert.

 

ARITHNEA: Klingt spannend. Und welches „Projekt“ würdest du gerne einmal realisieren?

Frank Schirrmann: Eine Rear Projection auf 1 m x 2 m mit Fiducial-Marker Erkennung.

 

ARITHNEA: Wow, cool, aber keine Ahnung, was das ist … sonstige Wünsche?

Frank Schirrmann: Da gibt es viel: Einmal selber ein Fashion-Shooting durchführen. Mit meiner Familie einen langen Afrika-Urlaub machen und das Gesicht meiner Tochter sehen, wenn sie das erste Mal einen Elefanten in freier Wildbahn entdeckt. Eine Timelapse des Sternenhimmels mit Alpenpanorama und mit meinen alten Bandkollegen ein Konzert spielen.

 

ARITHNEA: Ok, jetzt blicken wir mal ein bisschen hinter die Kulissen. Gibt es etwas, das deine Kollegen an dir schräg oder witzig finden?

Frank Schirrmann: Spontan würden die meisten vermutlich sagen: „Dein Gesicht“! Ansonsten bin ich wohl eher als konservativer, zurückhaltender Freund des Details bekannt, der gern allein arbeitet.

 

ARITHNEA: Was nervt deine Kollegen so richtig an dir?

Frank Schirrmann: Hochfrequentierte Wörter liegen beim Ausdruck vom Meinungen und spontanen Emotionen schon oft mal im englischsprachigen Fäkalbereich.

[Sorry Leute…;o)]

 

ARITHNEA: Gibt es in deinem Leben Momente, in denen du nervös wirst?

Frank Schirrmann: Ja klar, vor allem bei Pitches gibt es diesen Moment, in dem man die Katze aus dem Sack lässt und die Arbeit der letzten Wochen zum ersten Mal dem Zielpublikum vorstellen darf. Das ist immer megaspannend.

 

ARITHNEA: Hast du ein besonderes Ritual vor Präsentationen?

Frank Schirrmann: Ich beschäftige mich exzessiv mit den Inhalten, den Aussagen, die ich treffe und warum ich das tue. Zum Schluss ist es dann keine Präsentation mehr, sondern schon fast eine Herzensangelegenheit, die ich mit Liebe zum Detail vortrage.

 

ARITHNEA: Was macht dir am meisten Spaß in deinem Leben?

Frank Schirrmann: Dinge kreieren, die einen Einfluss auf mein Umfeld haben, sodass andere darin besser zurechtkommen, Freude daran haben und aufblühen können.

 

ARITHNEA: Was ist dir persönlich das Wichtigste?

Frank Schirrmann: Ganz klar: Humor.

 

ARITHNEA: Wenn du ein Jahr nicht arbeiten müsstest, was würdest du tun?

Frank Schirrmann: Reisen, so viel wie möglich.

 

ARITHNEA: Was sollte man sich demnächst unbedingt anhören?

Frank Schirrmann: Dead Sara beide Alben.

 

ARITHNEA: Was sollte man demnächst unbedingt lesen?

Frank Schirrmann: Die Tagesnachrichten … wobei, was heute aktuell ist, ist morgen schon von gestern. Also sollten die meisten lieber Geschichtsbücher lesen, um daraus zu lernen.

 

ARITHNEA: Was sollte man einmal im Leben gesehen haben?

Frank Schirrmann: Seine eigene Komfortzone – allerdings unbedingt von außen. Das erweitert die Perspektiven.

 

Danke, Frank-Michael Schirrmann.

Fun Fact: Der Afrikanische Elefant (Loxodonta africana) ist das aktuell größte lebende Landsäugetier. Anders als sein kleinerer asiatischer Verwandter haben Elefanten in Afrika deutlich größere Ohren, einen Rüssel mit „zwei Fingern“ statt nur einem, 21 Rippenpaare, einen stark gewölbten Rücken und ein viel höheres Gewicht. Bei Afrikanischen Elefanten haben außerdem sowohl die Männchen als auch die Weibchen Stoßzähne. Alle Elefanten auf der Welt sind genetisch übrigens nah mit Seekühen und Schliefern verwandt und gehören wie diese zur Gruppe der Tethytheria.