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Ja, ich bin Hobbybrauer, und ich habe noch keinen getroffen, der das nicht seltsam gefunden hätte!

— Christian Weckopp

Dieses Mal bei People@ARITHNEA: Wovor Head of Digital Marketing, Christian Weckopp, Angst hat und warum Schokolade dagegen hilft. Außerdem: Wie Spielekonsolen und Bierbrauen bei der Entschleunigung helfen und was man in der Freizeit sonst noch Gutes verzapfen kann!

Christian Weckopp

ARITHNEA: Lieber Christian, wofür bist du bei ARITHNEA zuständig?

Christian Weckopp: Ich verantworte den Fach- und Geschäftsbereich Digital Marketing. Meine Hauptaufgabe ist der Ausbau des Geschäftsbereichs und liegt deshalb nicht nur rein im fachlichen Bereich, sondern umfasst auch den Aufbau von Teams und des Kundenstamms.

 

ARITHNEA: OK, kannst du das noch ein bisschen konkretisieren?

Christian Weckopp: Durch meine lange Erfahrung im Bereich digitales Marketing bin ich meist in den frühen Phasen eines Projektes voll involviert. Gerade die Bedarfsermittlung, Beratung und letztendlich die Konzeption geeigneter Maßnahmen sind meine Hauptaufgaben.

 

ARITHNEA: Gibt es ein Projekt, das dir besonders am Herzen liegt?

Christian Weckopp: Ich durfte schon eine Menge Herzensprojekte durchführen, weswegen ich da schon ein wenig wählerisch geworden bin. Aber immer, wenn sich der Wirkungsbereich von Kunden mit meinen Hobbys und Interessen überschneidet, bin ich sehr leidenschaftlich bei der Sache. Als Hobbybrauer wünsche ich mir natürlich am liebsten eine neue und besondere Biermarke, die ich bei der Markteinführung unterstützen dürfte.

 

ARITHNEA: Hobbybrauer! Klingt interessant, aber auch ungewöhnlich.

Christian Weckopp: Ja, ich bin Hobbybrauer, und ich habe noch keinen getroffen, der das nicht seltsam gefunden hätte. Aber dieses Hobby kann ich super mit meinem Basteltrieb verbinden. So habe ich mir selbst eine kompakte Brauerei mit automatischer Steuerung auf Arduino-Basis gebaut und optimiere immer weiter an ihrer Einrichtung.

 

ARITHNEA: Und die Kollegen freuen sich über Bierverkostungen! Aber gibt es auch etwas, was sie an dir nervt?

Christian Weckopp: Ich bin Marketier, durch und durch, und leider entsprechend kommunikativ. Es soll vorgekommen sein, dass ich vielleicht ein einziges Mal ein wenig mehr Informationen geliefert habe, als nötig gewesen wäre.

 

ARITHNEA: Du bereitest dich und andere eben gut vor. Gibt es dennoch etwas, das dich nervös macht?

Christian Weckopp: Immer vor Vorträgen geht mir die Flatter. Dabei habe ich schon eine Menge Vorträge gehalten, aber das hat sich nicht sonderlich verbessert. Am Anfang meiner Laufbahn verließ mich sogar meine Stimme und wurde piepsig. Ich bekam schon mal befremdete Blicke aus dem Publikum, aber das ist definitiv besser geworden.

 

ARITHNEA: Klingt, als ob du da viel an dir arbeitest! Hast du einen Trick?

Christian Weckopp: Vor den Vorträgen esse ich eine Unmenge an Schokolade. In einem Rhetorikseminar sagte man mir, dass ein Stoff darin das Adrenalin abbaut. Egal, ob Einbildung oder Fakt – es hilft mir!

Fun Fact: In München steht nicht nur ein Hofbräuhaus – es gibt auch ein formidables Bier- und Oktoberfestmuseum im Tal („vom Marienplatz drei Haisl weida!“). Dort kann man Führungen mit anschließender Verkostung der sechs Münchner Biere buchen.

ARITHNEA: Klar, was hilft, ist gut. Mehr Schokoladenseiten: Was macht Dir am meisten Spaß in deinem Leben?

Christian Weckopp: Ich schäme mich ein wenig das in aller Öffentlichkeit zu sagen, aber nach ein paar richtig stressigen Tagen zocke ich gern ein paar Stunden mit der Spielekonsole. Dabei kann ich voll abschalten und habe einen unglaublichen Spaß.

 

ARITHNEA: No shame in that! Was ist das Wichtigste in deinem Leben?

Christian Weckopp: Meine Lebenspartnerin und die Kinder gehen mir über alles – selbstverständlich, oder?

 

ARITHNEA: Absolut! Leider hat man oft nicht so viel Zeit für seine Lieben, wie man gern hätte. Was würdest du tun, wenn du ein Jahr frei hättest?

Christian Weckopp: Das kann ich mir jetzt so gar nicht vorstellen. Ich brauche dringend eine sinnvolle Aufgabe und Herausforderung. Wahrscheinlich würde ich sowieso nicht ganz aufhören zu arbeiten, auch wenn ich es nicht müsste. Ich mag meinen Job.

 

ARITHNEA: Wir geben den Lesern gern Tipps – was sollte man sich unbedingt anhören?

Christian WeckoppIch weiß nur, was mir grad gefällt: Die Neue von Marteria (Album: „Roswell“, Anmerk. d. Red.)

 

ARITHNEA: Und was sollte man unbedingt lesen?

Christian Weckopp: Das Internet, bevor das abgeschaltet wird.

 

ARITHNEA: Und was meinst du, sollte jeder einmal in seinem Leben gesehen haben?

Christian Weckopp: Mein Gesicht, wenn ich mit meiner Höhenangst an einem Abgrund stehe – unbezahlbar!

 

Vielen Dank & bergmannsheil, Christian Weckopp.



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